AdGuard DNS v2.23: Bessere Statistiken, schnelles CLI-Setup und flexible Filterregeln
AdGuard DNS v2.23 sorgt für mehr Übersicht in den Filterstatistiken und erweitert die DNS-Traffic-Verwaltung um neue, praktische Tools. Zudem vereinfacht diese Version die Einrichtung über das CLI — was besonders denjenigen zugutekommt, die regelmäßig neue Geräte verbinden.
Neuer Bereich: Top blockierte Kategorien
Wir haben den Statistiken und der AdGuard DNS API eine neue Übersicht der am häufigsten blockierten Kategorien hinzugefügt. Das war eine der am meisten gewünschten Analysefunktionen: Ihr seht ab sofort auf einen Blick, welche Kategorien unerwünschter Inhalte — wie soziale Netzwerke, Glücksspiel, Gaming und Inhalte für Erwachsene — am häufigsten blockiert werden.
Durch dieses Update wird der Statistiken-Bereich für die private Nutzung deutlich übersichtlicher und nützlicher. Er zeigt nun nicht mehr nur die reine Anzahl der blockierten Anfragen, sondern auch, welche Arten von unerwünschten oder potenziell schädlichen Inhalten herausgefiltert wurden.
Für Unternehmen und Partner erleichtern diese aggregierten Daten das Erstellen maßgeschneiderter Berichte, White-Label-Dashboards und moderner B2B-Analysen auf Basis von AdGuard DNS erheblich.
Einfachere Einrichtung mit dem AdGuard DNS CLI
Wir haben das Verbinden neuer Geräte über das AdGuard DNS CLI vereinfacht — unserem plattformübergreifenden, schlanken DNS-Client.
Das CLI hilft dabei, Geräte direkt über die Befehlszeile mit AdGuard DNS zu verbinden. Es eignet sich ideal, um mehrere Geräte zu verwalten, die DNS-Konfiguration per Skript zu steuern oder Setups direkt im Terminal statt manuell in der Übersicht vorzunehmen.
Bisher war dafür ein Zwischenschritt nötig: Bevor ihr ein Gerät über das CLI verbinden konntet, musstet ihr es zuerst in der Übersicht anlegen. Ab Version v2.23 kann das CLI Geräte automatisch erstellen und registrieren, was die Einrichtung deutlich beschleunigt und vereinfacht.
Um die automatische Geräteerstellung zu aktivieren, tragt ihr einfach die Eigenschaft autodevice für die entsprechende Upstream-Gruppe in eurer Konfigurationsdatei ein.
Flexible Filterung nach Land und Netzwerk
Dank neuer Regeloptionen bietet euch AdGuard DNS ab sofort noch mehr Kontrolle über euren Datenverkehr. Ihr könnt eigene Regeln erstellen, um Anfragen anhand folgender Kriterien freizugeben oder zu blockieren:
- Das Land, das über die IP-Adresse in der DNS-Antwort ermittelt wird
- Die ASN (Autonomous System Number), die dieser IP-Adresse zugeordnet ist
Das ist sehr praktisch, wenn ihr präzisere Filterrichtlinien auf Domains anwenden möchtet, die mit bestimmten Regionen, Netzwerken, Hosting-Anbietern oder Infrastrukturen verknüpft sind.
Damit lassen sich beispielsweise Regeln für Domains erstellen, die zu IP-Adressen auflösen, welche einem bestimmten Land oder einer bestimmten ASN zugeordnet sind. Das macht die DNS-Filterung für Unternehmen, Schulen und alle, die ihre Filterregeln manuell verwalten, deutlich flexibler.
Diese Funktion basiert auf den benutzerdefinierten Regeln, weshalb es dafür keinen eigenen Bereich in der Übersicht gibt. Wenn eine Domain in mehrere IP-Adressen auflöst, wendet AdGuard DNS dieselbe Logik für die IP und das Land an, die auch im Anfragenprotokoll genutzt wird.
Euer Feedback ist uns wichtig
AdGuard DNS v2.23 bietet übersichtlichere Statistiken, eine schnellere Einrichtung und flexiblere Filter-Tools — und wir freuen uns auf eure Meinung dazu. Euer Feedback hilft uns, AdGuard DNS kontinuierlich zu verbessern und die nächsten Entwicklungsschritte zu planen.
Teilt eure Erfahrungen, Vorschläge oder Fehlerberichte wie gewohnt auf GitHub mit uns oder kontaktiert uns über unsere Social-Media-Kanäle.





